Ehemaliger Besitzer der Inselgruppe

Paul Kupelwieser

„…der heutige Besitzer der Inselgruppe Brijuni, Paul Kupelwieser, nutzte den Herbst seines Lebens um seine Lebenserinnerungen aufzuschreiben, nicht um der Welt um sich eine Sensation zu bieten, sondern um sie für sich in Erinnerung zu behalten.“ Karl Kupelwieser
Ehemaliger Besitzer der Inselgruppe Brijuni

Österreichischer Industrieller und Stahlfachmann

Mondäner Erholungs- und Kurort der europäischen und Weltaristokratie

Der Österreichische Industrieller und Stahlfachmann, der 1893 die von Malaria befallenen Brijuni kaufte und sie in einen mondänen Erholungs- und Kurort der europäischen und Weltaristokratie verwandelte war ein großer visionär. 

Hilfe für die Beseitigung des Malariaproblems suchte er bei dem großen deutschen Wissenschaftler Robert Koch, und seine Erfolge legten die Grundsteine für solche Forschungen in Österreich.

Er wandelte die Inselgruppe in ein wahres, kleines Paradies auf Erden

Wichtig ist es zu erwähnen, dass auch Paul Kupelwieser mit Malaria während seiner ersten Besuche der Inselgruppe Brijuni infiziert wurde, und er wurde in London behandelt, obwohl er zunächst gar nicht wusste, dass er mit dieser tropischen Krankheit infiziert war.

Als er das erste Mal auf die Insel kam, in den Hafen, der damals nur bei Flut angelaufen werden konnte, traf er lediglich ein paar Gebäude, einen Haufen Steinabfälle aus den Steinbrüchen, und von den Gewächsen nur Zypressen, Lorbeer und einige Oliven- und Maulbeerbäume an.

Die Inselgruppe Brijuni wurde aus einer überwachsenen Macchia in einen waren, kleinen Paradies auf Erden verwandelt

Mit der Hilfe des Försters aus Labin, Alois Zuffar (Alojz Čufar), der ungewöhnlich der Familie Kupelwieser gefiel, wurde die Inselgruppe Brijuni aus einer überwachsenen Macchia in einen waren, kleinen Paradies auf Erden verwandelt.

Mondäner Erholungs- und Kurort der europäischen und Weltaristokratie

Zeit von Paul Kupelwieser

Hotelkomplex mit fünf Hotels erhoben

Etwa zwanzig Jahre später erhob sich im Hafen ein Hotelkomplex mit fünf Hotels und einem Schwimmbad mit erwärmtem Meerwasser sowie allen erforderlichen Inhalten. 

Es erfolgte eine Sanierung, Parks und Wälder wurden angelegt, die archäologischen Fundorte offen gelegt, ein zoologischer Garten und eine Straußenfarm eingerichtet. Auf der Insel befand sich ein modernes landwirtschaftliches Gut zur Herstellung von Milchprodukten und Wein, die sogar in Wien erhältlich waren.

Durch gute Verkehrsverbindungen waren die Inseln nicht nur mit Pula verbunden (4 - 5 Verbindungen täglich!), sondern auch mit anderen Adriahäfen, und ein Nachtzug aus Wien brachte die Gäste nicht nur bis zum Bahnhof in Pula, sondern bis zur Mole, wo ein Schiff nach Brijuni auf sie wartete.

Treffpunkt der europäischen und internationalen Highsociety

Die Brijuni wurden zum Treffpunkt der europäischen und internationalen Highsociety, und die Ankunft zahlreicher Gäste, Angehöriger der Aristokratie, Kultur, Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft, wurde regelmäßig in der Inselzeitung veröffentlicht (1910-1914).

Die beeindruckende Arbeit von Paul Kupelwieser hat die Brijuni gezeichnet und auf ihnen bewundernswerte Spuren hinterlassen.

Kupelwiesers letzte Ruhestätte

Obwohl Paul Kulewieser ein Mausoleum für die ganze Familie (Kupelwiesers Ruhe) erbauen ließ, in ihm fanden ihre letzte Ruhestätte Mutter und Sohn, während Paul Kupelwieser infolge von Umständen in Wien starb. Auf dem Grabmal, unter seinem Namen, ist nur der Name der geliebten Insel.

Lernen Sie die Inselgruppe Brijuni kennen wie sie sich Paul Kupelwieser vorstellte und besuchen Sie diesen kleinen Teil vom Paradies.
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