Orte. die Sie besucht haben sollten

Der Aussichtsturm Ciprovac

Von den drei Aussichtstürmen auf den Brioni des Kupelwiesers, die wegen ihrer Bauweise auch auf Ausstellungen zu sehen waren, ist ein Aussichtsturm am besten erhalten geblieben.

Sie sind im Jahr 1900. im Stahlwerk in Vitkovice gebaut worden, wo Paul Kupelwieser, bevor er auf die Brioni kam, gearbeitet hatte.

Die frühere Hauptattraktion für Touristen ist jetzt mit dem Wald verwachsen. Der zweite erhaltene Aussichtsturm befindet sich auf dem Berg Saluga, oberhalb des Hauptbadestrands von Brioni.

Er ist ein einmaliges Beispiel der Ingenieurkunst. 

 

Kupelwiesers Ruhestätte, 1917

Das Mausoleum der Familie Kupelwieser war eigentlich als letzte Ruhestätte des Inselbesitzers und seiner Gattin gedacht, doch haben hier Mutter und Sohn ihre letzte Ruhe gefunden.

Maria Kupelwieser (1850-1915), die ihrem Gatten bei der Realisation seines Traums von Brioni getreu zur Seite stand, wurde hier neben ihrem jüngeren Sohn Karl, der nach dem Tode seines Vaters (1919), die Inselverwaltung übernahm, beigesetzt. Nach einer Reihe erfolgloser geschäftlicher Unterfangen, nahm er sich, wegen der Wirtschaftskrise, aber zum Schluss auch wegen einer emotionellen Krise, mit einem Jagdgewehr das Leben.

Paul Kupelwieser starb den Umständen entsprechend in Wien. Auf dem Grabstein steht unter seinem Namen nur der Name seiner geliebten Insel. 

 

Steinbrüche

Mit der Säuberung der alten Steinbrüche von übriggebliebenen Steinen, die sich während der langjährigen Tätigkeit von Steinmetzen auf Brioni (noch aus antiker Zeit) angesammelt hatten, gab Alojz Čufar, Waldexperte und Projektant aller Spazierwege Brionis, auch den Hängen ihre Form.

Auf diese Weise entstanden Spazierwege, die zu jeder Jahreszeit angenehm sind, da sie zum Einen vor der Sommerhitze und zum Anderen vor kalten winterlichen Winden schützten, und somit zu einem beliebten Ziel für Kurgäste wurden.  

 

Kochs Steinbruch

Dr. Robert Koch, dem großen Forscher, der die Insel im Jahr 1909 von Malaria befreite, wurde eine Gedenktafel errichtet, mit der Aufschrift:

DEM GROSSEN FORSCHER / DEM BEFREIER DER INSEL/ VON DER MALARIA / DR. ROBERT KOCH annis 1900-1901.

Das Marmorrelief ist die Arbeit des österreichischen Bildhauers J. Engelhart.

 

Zuffars (Čufar) Steinbruch

Alojz Čufar (Alois Zuffar), dem fleißigen Mitarbeiter und langjährigen Direktor von Brioni, hat die dankbare Familie Kupelwieser zur Erinnerung an seinen Beitrag zur Entwicklung der Insel, im Jahr 1909 eine bronzene Gedenktafel, als Arbeit des sezessionistischen Künstlers J. Engelhart, errichten lassen:

IN DANKBARER ERINNERUNG AN GUTSDIREKTOR ALOIS ZUFFAR DEM TREUESTEN MITARBEITER AN DER ENTWICKLUNG BRIONIS AD 1894-1907 DIE FAMILIE KUPELWIESER.